Investitionskredite

Zukunft gestalten – mit der passenden Finanzierung für Ihre Praxis

Medizin entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Behandlungsmethoden, moderne Medizintechnik, digitale Prozesse und steigende Anforderungen an die Patientenversorgung machen regelmäßige Investitionen notwendig. Ob neue Diagnosegeräte, ein Praxisumbau, zusätzliche Behandlungsräume oder die Digitalisierung administrativer Abläufe – Investitionen tragen dazu bei, die Qualität der medizinischen Versorgung langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit einer Praxis zu stärken.

Nicht jede Investition muss jedoch aus vorhandenem Eigenkapital finanziert werden. Ein Investitionskredit ermöglicht es, größere Anschaffungen planbar zu finanzieren und gleichzeitig ausreichend Liquidität für den laufenden Praxisbetrieb zu erhalten.

Gerade für Ärztinnen, Ärzte, Zahnärzte und andere Heilberufler kann ein Investitionskredit ein wichtiges Instrument sein, um geplante Vorhaben wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Praxiskredit/Investitionskredit?

Ein Investitionskredit ist ein Darlehen, das speziell zur Finanzierung langfristiger Investitionen eingesetzt wird. Im Gegensatz zu einem Betriebsmittelkredit, der vor allem kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt, dient ein Investitionskredit der Finanzierung von Vermögenswerten, die über viele Jahre genutzt werden.

Typische Investitionen sind:

  • medizinische Geräte/digitale Röntgensysteme
  • Ultraschallgeräte/MRT- oder CT-Technik
  • Praxisausstattung/Einrichtung neuer Behandlungsräume
  • Umbau oder Modernisierung einer Praxis
  • IT-Infrastruktur/Softwarelösungen
  • Praxisfahrzeuge
  • Praxiserweiterungen/Praxiszukäufe
  • Praxisimmobilien

Die Laufzeit eines Investitionskredits orientiert sich häufig an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Investition.

Immobilien gelten als Sachwerte. Im Gegensatz zu Geldvermögen oder Wertpapieren stellen sie einen realen

Ein Investitionskredit bietet verschiedene Vorteile.

Kreditzinsen sind steuerlich wirksam

Sie schreiben die Zinslasten als Betriebsausgaben ab. Damit werden die Zinskosten nahezu halbiert.

Erhalt der Liquidität

Eigenkapital bleibt verfügbar und kann für andere unternehmerische Zwecke oder unvorhergesehene Ausgaben genutzt werden.

Planbare Finanzierung

Durch feste monatliche/quartalsweise Raten entstehen kalkulierbare Kosten über die gesamte Laufzeit.

Moderne Ausstattung

Investitionen können häufig früher umgesetzt werden, wodurch Patienten von moderner Diagnostik und Behandlung profitieren. Die Optik bzw. die technische Ausstattung Ihrer Praxis hat Auswirkungen auf Ihr persönliches Wohlbefinden als auch das Ihrer Mitarbeiterenden und Ihrer Patienten/innen.

Durch langjährige Betriebsführung fehlt ab und zu der Blick dafür. Wir zeigen Ihnen gerne persönlich, womit Sie sinnvoll etwas am Erscheinungsbild Ihrer Praxis verändern könnten. Buchen Sie hier Ihren Termin. 

Langfristige Planung

Die Finanzierung wird auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Investition abgestimmt.

Je nach Finanzierungsvorhaben kommen unterschiedliche Investitionen infrage.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Medizinische Geräte
  • Praxisausstattung
  • Digitalisierung
  • Bauliche Maßnahmen

Der Ablauf eines Investitionskredits ähnelt anderen Finanzierungen.

1. Analyse des Investitionsvorhabens

Zunächst wird ermittelt, welche Investition geplant ist und welche Ziele erreicht werden sollen.

2. Ermittlung des Kapitalbedarfs

Anschließend wird berechnet, welche Finanzierung tatsächlich benötigt wird.

Dabei werden unter anderem berücksichtigt:

  • Anschaffungskosten
  • Einbaukosten/Nebenkosten
  • Eigenkapital
  • mögliche Förderprogramme


3. Finanzierungskonzept

Auf Grundlage des Investitionsbedarfs wird eine passende Finanzierung entwickelt.

Dabei spielen unter anderem folgende Punkte eine Rolle:

  • Laufzeit/Zinssatz/Tilgung
  • Sondertilgungsmöglichkeiten
  • Förderprogramme


4. Auszahlung

Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Auszahlung entsprechend der vereinbarten Vertragsbedingungen.

Welche Unterlagen erforderlich sind, hängt vom jeweiligen Finanzierungsvorhaben ab.

Typischerweise werden unter anderem benötigt:

  • Investitionsplan
  • Angebote oder Kostenvoranschläge
  • betriebswirtschaftliche Auswertungen
  • Jahresabschlüsse
  • Steuerunterlagen
  • Liquiditätsplanung
  • gegebenenfalls Businessplan


Je besser die wirtschaftliche Planung dokumentiert ist, desto einfacher lässt sich das Finanzierungsvorhaben beurteilen. Dies hat unmittelbar Einfluss auf Ihren erzielbaren Kreditzins.

Investitionen in medizinische Einrichtungen unterscheiden sich häufig von Investitionen anderer Unternehmen.

Neue Medizintechnik dient nicht nur der wirtschaftlichen Weiterentwicklung einer Praxis, sondern häufig auch der Verbesserung diagnostischer oder therapeutischer Möglichkeiten.

Viele Investitionen erhöhen die Effizienz von Praxisabläufen, verkürzen Wartezeiten oder ermöglichen zusätzliche Behandlungsmethoden.

Deshalb sollte eine Investitionsentscheidung nicht ausschließlich anhand der Anschaffungskosten getroffen werden. Ebenso wichtig sind die langfristige Wirtschaftlichkeit, die Auslastung der Geräte sowie mögliche Auswirkungen auf den Praxisbetrieb.

Auch zukünftige Investitionen sollten bereits in die Finanzierungsplanung einbezogen werden. Wer heute seine gesamte Liquidität einsetzt, verfügt möglicherweise später über weniger finanziellen Spielraum für weitere Entwicklungen.

Nicht jede Anschaffung muss über einen klassischen Kredit finanziert werden.

Für bestimmte Investitionen kann auch Leasing eine interessante Alternative sein.

Während beim Investitionskredit die angeschafften Wirtschaftsgüter in der Regel in das Eigentum der Praxis übergehen, werden Leasingobjekte gegen regelmäßige Leasingraten genutzt.

Welche Finanzierungsform sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Art der Investition, der geplanten Nutzungsdauer, steuerlichen Aspekten sowie den wirtschaftlichen Zielen der Praxis ab.

Unser Fazit

Investitionen sind ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Praxisentwicklung. Moderne Medizintechnik, digitale Prozesse und zeitgemäße Praxisräume schaffen nicht nur bessere Arbeitsbedingungen, sondern können auch die Qualität der Patientenversorgung verbessern.

Ein Investitionskredit ermöglicht es, größere Anschaffungen planbar zu finanzieren und gleichzeitig die Liquidität der Praxis zu erhalten. Entscheidend ist dabei eine Finanzierung, die sowohl zum Investitionsvorhaben als auch zur langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung der Praxis passt.

DER RATGEBER FÜR ALLE PRAXISINHABER:

Die 9 größten Fehler bei Praxis (Ver)kauf
und wie Sie diese vermeiden